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in einem eigenhändigen Schreiben, das ich Ihnen an den Kaiſer mitgeben werde. Eilen Sie nach Illyrien, Nugent, und ſagen Sie dem Biſchof Verhovacz und den Verſchwornen, daß die Stunde der Entſcheidung gekommen iſt. Und Ihr, meine Freunde, Eiſenſtecken und Winterſteller, verlaßt ſogleich Wien, und kehrt zurück nach Tyrol. Sagt den Tyrolern, ſie ſollen ihre Stutzen laden, ihre Waffen ſchärfen und ſich be— reit halten, ſagt ihnen, daß ihr Hannes kommen wird, daß er mit ihnen, und für ſie kämpfen will um ihre Freiheit, daß er ſie erlöſen will von allem Joch und aller Bedrückung! Eilt und ſagt den Tyrolern, daß ich in acht Tagen bei ihnen ſein werde. Und nun, Hormayr, ſehen Sie mich nicht ſo traurig und ängſt= lich an. Denken Sie daran, was ich gelitten habe ſeit jenem furchtbaren Jahr 1809, das mich zum Meineidigen und Verräther gemacht hat an Denen, die mir vertrauten, an den treuen Tyrolern, die freu— dig ihr Blut und Leben wagten, weil ſie auf meinen Beiſtand, meine Hülfe glaubten zählen zu dürfen. Ich hatte ihnen Beiſtand und Hülfe zugeſchworen, und man zwang mich, meinen Schwur zu brechen. Aber denken Sie daran, Freund, welcher Gram ſeit⸗ dem mein Herz genagt hat, denken Sie, daß mein


