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haben, als er jetzt ſprach: Moͤchte den beiden Gluͤck⸗
lichen Alles das in Erfuͤllung gehen, was die ſuͤße
Trunkenheit der Blicke ſich gegenſeitig verſprach und
zuſicherte. Moͤchte nicht in die ſchoͤnſte Bluͤthe ihres
Lebens ein Mehlthau fallen, der, wenn er auch ſol⸗
ches nicht ganz ertoͤdtet, ihm doch wenigſtens denje⸗
nigen Glanz benimmt, von dem ſie heute gewis
glauben, daß er ihre Jugend uͤberdauern und ihnen
noch die ſpaͤterhin ſich immer mehr verdunkelnde
Bahn zum Grabe mit himmliſchem Lichte erleuchten
muͤſſe. Ach, wie viele nicht minder koͤſtliche Mor⸗
genroͤthen ſind dem Menſchen in ſolchen Verhaͤltniſ⸗
ſen ſchon aufgegangen, die ſtatt die verheißene Sonne
heraufzufuͤhren, immer tiefer in die Nacht zuruͤck⸗
ſinken! Nur leiſe ſchien bei dieſem Worte des Grafen
Blick das Geſicht der Graͤfin beruͤhren zu wollen.
Aber er traf auch den ihrigen. Dieſelbe Thraͤne
ſchien aus ihrer Wimper zu zittern, welche er im
eigenen Augenliede fuͤhlte. Die Seelen beider blitzten
zugleich aus ihren Augen, die Haͤnde erfaßten ſich
und Hudſon trat zwiſchen ſie, hielt ihre vereinten
Haͤnde zuſammen und ſprach: Der Herr ſegne und
behuͤte euch und gebe euch Frieden!


