Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Scherz, gnaͤdige Frau, wer ſagt ihnen denn, daß ich ſcherzen wollte, oder ſcherzen konnte? Bei Gefuͤhlen, den meinigen geleich, kann von kei⸗ nem Scherz die Rede ſeyn. Ergoͤtzen aber, warum denn nicht? Was wuͤrden wir eingebuͤßt haben, ich und auch ſie, wenn ihre Krankheit in den Zu⸗ ſtand uͤbergegangen waͤre, den man Tod nennt, und der bei aller Demuͤthigung, die uns mit ihm wider⸗ faͤhrt, doch ſeiner Ruhe halber, vielleicht der vor⸗ zuͤglichſte iſt, zu dem der Menſch gelangen kann?

Der Amerikaner, ſchon lange unbemerkt an ihm danebenſtehend ergriff ſeinen Arm und ſprach, waͤh⸗ rend die Kranke ihr Geſicht von den misfälligen Reden hinweg, nach der Wand hinuͤber wendete. Kommen ſie Welter. Die widernatuͤrliche Richtung ihrer Ideen, eine traurige Folge des Unglaubens der Schuld und verfehlter Liebe, kann dieſem leiden⸗ den Gemuͤthe unmoͤglich Troſt bringen. Was die Kranke hauptſaͤchlich wiſſen wollte, von ihnen, das haben ſie ihr geſagt, was ſie ſonſt noch ihr ſagen koͤnnten, wuͤrde gewis nur nachtheilig auf ſolche einwirken. Selbſt die von ihnen eingeſtandene Ue⸗ berzeugung, daß an ihrer Hand weder Heil fuͤr die Dame, noch fuͤr ihre eigne Perſon zu finden ge⸗