heruͤbertoͤnen hoͤren, von ihm hergeruͤhrt oder ob er blos in ihrem Ohre gelegen haͤtte.
Achſelzuckend geſtand er, daß er vermuthlich gro⸗ ßentheils der Urheber moͤchte geweſen ſeyn.
Und warum das? fragte die Baroneſſe, mit allen Zeichen eines tiefen Schmerzes.
Warum? entgegnete Welter. Eben ſo gut ließe ſich fragen, warum ich noch nicht muͤde geworden, ein Daſeyn zu erſchleppen, wie der Galeerenſclave ſeine ſchwere Kette, ein Daſeyn elender vielleicht, als irgend eins auf der Welt, weil ihm Alles fehlt, was den Meiſten die Thorheit des ihrigen ertraͤglich macht, weil alle die Puppen mir fehlen, denen die Menſchen ihre Beruhigung verdanken und die ich nicht nennen will, um ſie nicht zu empoͤren; da zuletzt noch die Liebe ſogar, mich verrieth, die mich einzig haͤtte entzuͤcken und vielleicht zum Beſſern wieder empor heben koͤnnen.
Doch nein, nein, ich beſchuldige ſie gnaͤdige Frau, wo ich ſie bewundern ſollte. Bei dem Wurme, den ich im eigenen Buſen trage, der Alles was man fuͤr heilig achtet, oder wenigſtens ſo nennt, in mir bereits zernagte, bei dem war weder etwas Beſſeres fuͤr mich, noch auch ein Gluͤck durch


