Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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war, mit dem ſein Pinſel gar nichts zu thun ha⸗ ben mochte. 8

Der Graf, die Stoͤrung in allen Dreien wahr⸗ nehmend, ſuchte dadurch, daß er das Geſpraͤch auf die zwei ſchoͤnen Lieder zuruͤckbrachte, die vom Mun⸗ de des Saͤngers allen ſo wohlgethan hatten, neu anzuregen. Es gluͤckte ihm aber nur halb damit. Nun kam die Rede auf die Poeſie. Nach manchen Aeuſſerungen daruͤber, ſagte Graf Altenberg:

Zu einem Mahler und zwei Tonkuͤnſtlern haͤtte ich wenigſtens einen Dichter fuͤr dieſen Abend zu gewinnen ſuchen ſollen. Es iſt mir leider zu ſpaͤt eingefallen. Nehmen Sie daher, bitte ich, dasmal mit einem vorlieb, der in fruͤheren Jahren wirklich darauf ausgegangen ſeyn muß, ein Poet zu werden. Erſt in meiner letzten Krankheit trat dieſes vorma⸗ lige Beſtreben aus gaͤnzlicher Vergeſſenheit wieder ploͤtlich in einigen ſchriftlichen Aufſätzen vor mich hin, die, als etwas zum Vorleſen geſucht wurde, aus dem Staube, der auf ihnen laſtete, gelegentlich wieder an das Tageslicht geriethen. Nur ein Paar, ohne alle Ordnung durch einander laufende Aphoris⸗ men uͤber Kunſt, Liebe, Leben u. ſ. w. habe ich mir fuͤr den heutigen Abend zuruͤckgelegt. Nicht