Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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1.

Deey Wochen ſchon lebte der Tonkuͤnſtler Feuer⸗ berg bei dem Grafen von Altenberg. Dem Aeu⸗ ßern nach, ſchien ein ganz Anderer aus ihm gewor⸗ den. Zwei Conzerte hatten ihm eine Einnahme ver⸗ ſchafft, welche verhaͤltnismaͤßig groß genannt werden konnte. Sein köͤſtlicher Tenor zog ihm eine Menge Antraͤge zu. Bald wollte man ihn fuͤr immer zum Geſange bei Conzerten, bald bei Theatern engagiren. So vortheilhaft auch mehrere dieſer Antraͤge waren, ſo verwarf ſeine Vorliebe fuͤr ein ungebundenes Le⸗ ben, ſie dennoch. Wer ihn auf jenem Balle beim Toccategli geſehen, der erkannte ihn kaum wieder, ſo unzugaͤnglich war der Mann, in der kuͤrzeſten Zeit, geworden. Sogleich nach dem erſten Conzerte, hatte er ſich ein artiges Fuhrwerk angeſchafft, und bewegte daraus gegen Jeden, der ihm ſeine Ehrer⸗

bietung bezeigte, den Kopf ſo herablaſſend, wie ein III. 1