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deren ſie auch bedurften, geraubt und mich im ſchrecklichſten Zuſtande hier zuruͤckgelaſſen haben!
Der Mittag war laͤngſt voruͤber. Die Kraͤfte der Wanderin ermatteten mehr und mehr. Wenn nun die Nacht mich noch fand in dieſer unbebaueten Schnee⸗Ebene? 3
Der gruͤne Hoffnungſchimmer des Landes, welches der Schiffer nach langem fruchtloſen Sehnen endlich erblickt, kann ihn kaum ſo be⸗ ſeligen, als mich das neue Dach Ihres Hauſes aus weiter Ferne, welches mir das Daſeyn von Menſchen verkuͤndigte. Mochten dieſe mir den Tod geben! Ich wuͤrde ja mein Leben gewiß ſchon am Morgen freiwillig verlaſſen haben, haͤtte mein Gefühl ſich nicht gegen die Suͤnde des Selbſtmordes zu maͤchtig aufgelehnt. Ach Gott, wie weit war es bis zu dieſem Dorfe! Die Nacht kam daruͤber heran und wenn auch ferne Lichter mir zu Leitſternen wurden„ſo fand ſich endlich doch meine Kraft dergeſtalt erſchoͤpft, daß ich nothwendig von Zeit zu Zeit ausruhen mußte.
Die Gefahr dieſes Ausruhens fuͤr eine ſo Ermattete, in ſo ſchneidender Kaͤlte, nicht ver⸗ kennend, raffte ich, wenn der Schlaf meiner


