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anſehnliche Dorf zu tragen, wo ein ſcheinbarer Ruhepunkt uns erwartete.
Hier aber waren die Menſchen bei Weitem nicht ſo gut. Wen ich anſah, der hatte wenig⸗ ſtens einen Fluch, oder ein Schimpfwort auf der Lippe. Sie machten unſern Schuͤtzern of⸗ fenbare Vorwuͤrfe, daß ſie ſich mit uns befaßt, daß ſie uns nicht umgebracht hatten. Einer, ein Greis, deſſen ſchreckliche Augenbraunen mir immer vorſchweben werden, zog ein Meſſer her⸗ vor und zuckte es nach dem Buſen meiner Tan⸗ te. Sein heiſer ausgeſprochenes Wort ſchien zu ſagen, daß es ja noch immer Zeit ſey. Allein unſere Freunde nahmen ſich der Verlaſſenen auf's Thaͤtigſte an.
Mit dem Tode der Generalin, der noch in dieſer Nacht erfolgte, ſtand ich voͤllig allein in den Eisfeldern Rußlands. Tauſendmal wein⸗ te ich die Frage zum Himmel hinauf, ob ich denn wirklich ſogar viel verbrochen, daß mir die Wohlthat nicht haͤtte werden koͤnnen, zur Sei⸗ te meines innigſtgeliebten Max zu ſterben? Mei⸗ ne jetzigen Beſchuͤtzer deuteten mir nach Tages Anbruche durch ruͤhrende Geberden an, daß ich allein wuͤrde weiter wandern muͤſſen, weil ſie


