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„Unterhandeln?“ rief dieſer:„das heißt hier ſo viel, als taͤuſchen, nicht wahr? So eben habe ich die paſſendſte Unterhandlung in dieſer Sache ſchon gepflogen.“
Ottilie ſchauerte zuſammen, als ſie in dem ihr ſo wohlbekannten Zimmer zum neuen Leben erwachte.
euch doch und gebt der Mutter ihr Kind zuruͤck!“
Frelon— man ſah das: hatte in Beziehung auf bieſes Kind ein ſchreckliches Wort auf der Zunge, aber der qualvolle Zuſtand Ottiliens draͤngte es doch zuruͤck.“
Der Anwald, wohl einſehend, daß das nicht der Zeitpunkt zu den, duich das eben er⸗ jebte Ereigniß ohnehin ſehr erſchwerten Unter⸗ handlungen ſey, ging fort und zu Herrn Meiler.
Halb wahnſinnig uͤber ſeinen Bericht eilte dieſer heruͤber in Frelons Wohnung.
Die furchtbaren Beſchuldigungen, welche Frelon gegen ihn ausſtieß, gingen voruͤber an ſeinem Ohre. Ottiliens graͤnzenloſes Ungluͤck nahm ihm Sinne und Geiſt gefangen.
„Mein Kind, Vater!“ rief ſie mit hohler Stimme:„meinen Gatten!“
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„Mein Kind!“ flehte Sie:„O erbarmt


