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ſie durch die Ehe mit Frelon geweiht zu haben
fuͤhle. Oft in der vorletzten Zeit war ſie Zeu⸗
gin dieſes Harms geweſen. An ihrem ſoge⸗ nannten Sterbebette hatte ſich der Troſtloſe ein⸗ mal ganz daruͤber ausgeſprochen. Welche Pein mußte das Loos des ungluͤcklichen Mannes jetzt ſeyn, nach ihrem vermeinten Tode!
Wernhold fuͤhlte zu zart, als daß ſie ihm ihren heinlichen Kummer lange haͤtte entziehen koͤnnen. Vergebens ſuchte er zu troͤſten. Otti⸗ lie behauptete endlich gradezu, daß ohne das Wiederſehn ihres Vaters kein Gluͤck, kein Frie⸗ de fuͤr ſie auf der Welt ſich denken laſſe.
Wernhold, um ſo mehr entſchloſſen, Alles zu thun, was zu ihrer Beruhigung dienen konn⸗ te, da grade ihre Niederkunft nahe war, ſagte hierauf:„Wohlan, mein theures Herz, ſobald Deine Umſtaͤnde es geſtatten, fuͤhre ich Dich zu⸗ ruͤck in dein Vaterland. Paris iſt zu groß, als daß wir, deren Gluͤck die Auſſenwelt nicht ver⸗ mehren kann, kein ruhiges Plaͤtzchen darin fin⸗ den ſollten. Die feierlich, vor mehr als tau⸗ ſend Zeugen Begrabene wird ja doch Nie⸗ mand mehr unter den Lebenden ſuchen! Mein zeitheriger Erwerb macht, daß ich eine Zeitlang


