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Welcher? : drei Geschichten verwandten Inhalts / von Friedrich Laun
Entstehung
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„Sehen Sie, mein Herr, aus dieſem Allen, daß ich nichts verheimlichen, daß ich nicht ſtoͤrend eingreifen will, in ein Gluͤck, welches ja doch

„Ihnen beſtimmt geweſen iſt. Nur eins, darum beſchwoͤre ich Sie: mich reinigen zu duͤrfen vor ihr von der Schmach, die vielleicht auf meinem Andenken haftet. In Ihrem Beiſeyn. Sie ſelbſt ſehen ein, daß, nach meiner Ruͤckkehr, Ihr von der Kirche geheiligtes Verhaͤltniß mit Caͤ⸗ cilien noch einer Buͤrgſchaft mehr beduͤrfen koͤnnte. Die will ich leiſten. Nur ein Geſpraͤch begehre ich mit meiner vormaligen Braut.— Im Gegenfalle ſtehe ich fuͤr nichts. Dann gilt es, auf heimlichem Wege dazu zu gelangen. Denn ſprechen muß ich ſie, ihr ſelbſt bin ich's ſchuldig. Wann es geſchehen ſoll, das moͤgen Sie, das mag vor allen der Arzt enſcheiden. Mein Gewiſſen traͤgt ſchon ſchwer an der Schuld,

durch die Beunruhigung in der Kirche Caͤciliens Krankheit veranlaßt zu haben. Ihr Tod, wenn ich mir ſolchen zuſchreiben koͤnnte, wuͤrde mich durch die tollſte Raſerei auch um meine Selig⸗ keit in jener Welt betruͤgen. Fragen Sie den

Arzt, wann ich ſie ſprechen darf. Wie groß

auch bis dahin meine Qual ſeyn moͤchte, die

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