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mer, in der Mittagsſtunde erwarten zu koͤnnen glaubte, Wildenfelſen zu beſtrafen fuͤr ſeine geſtrige— Tuͤcke glaubte ſie es nennen zu duͤr⸗ fen— geſchah es. Denn daß er großen An⸗ ſtoß an dem liebenswuͤrdigen Manne nehmen werde, das ließ ſich vorausſetzen.
Als es aber ſchon zwoͤlf geſchlagen hatte, fing ſie an zerſtreut zu werden. Ihre Unacht⸗ ſamkeit auf Stiliburgs Reden ward immer groͤßer. Er ging. Nun trieb die hoͤchſte Unruhe Cacilien im Zimmer auf und nieder. War Wildenfels erkrankt; war der ganz wie ein lee⸗ res Vorgeben ausſehende Kopfſchmerz von geſtern
vielleicht doch wahr geweſen?
Nur die Mutter hielt ſie ab, in ſeine Woh⸗ nung zu ſchicken.
„Was ſollte ihm denn fehlen?“ verſetzte die geheime Raͤthin.„ünſtreitig dauert ſeine geſtrige, ungezogene Laune noch immer fort. Und ſie wird zunehmen, ich gebe Dir mein Wort, ſobald er erfaͤhrt, daß Du auch ohne ſeine werthe Geſellſchaft den Ball haſt beſuchen koͤn⸗ nen. Aufrichtig, Caͤcilie, mir iſt's ein Raͤthſel,
vas wir beide gedacht haben, Du, daß Du ihn
nieben konnteſt und ich, daß ich dieſer ungluͤck⸗
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