Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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11. Die Mit⸗Leidtragenden.

Es gab ein gewaltiges Aufſehen im phi⸗ loſophiſchen Hoͤrſaale, als ich zum erſten Male allein dort erſchien. Mein Onkel, der mir, wie ſchon erwaͤhnt, auch in den Kollegien al⸗ lezeit zur Seite ſaß, war, wenn einer der Nachbarn mich anredete, gewoͤhnlich mein Vormund geweſen. Um ſo neugieriger zeigte man ſich nun, zu erfahren, wer dasmal an meiner Stelle antworten wuͤrde. Als guter Anlaß zur Frage, diente die mehrtaͤgige Ab⸗ weſenheit und mein Traueranzug. Ich gab um ſo bereitwilliger den Herren Commilito⸗ nen Auskunft, je laͤnger mein Mund nach der ihm zeither entzogen geweſenen Freiheit zu ſprechen geduͤrſtet hatte.

Damit inſinuirte ich mich ungemein. Meine Vermoͤgensumſtaͤnde waren bekannt genug; daher hing ſich mir beim Fortgehen

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