Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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auch Niemanden als mich producirt, auf den nun, ſo hoffte der Onkel, ſaͤmmtliche gute Qualitaͤten eines Dutzends zu pfropfen ſeyn muͤßten. Dabei ſollte ich ein eiſernes Kapi⸗ tal von Geſundheit mit in die Welt hinaus⸗ bekommen, um meine geiſtigen und ſittlichen Vorzuͤge deſto laͤnger leuchten zu laſſen und nebenbei dem Erloͤſchen unſeres Familienna⸗ mens durch Anlegung einer anſehnlichen Pflanzſchule junger Richter thunlichſt vorzu⸗ beugen. Unnoͤthige Vorſicht, da der Name Richter bekanntlich ſo verbreitet iſt, daß man beim Ableben jedes ſolchen vermuthlich bis kurz vor dem Erſcheinen des juͤngſten Tages wird ausrufen koͤnnen: Herr Richter iſt ge⸗ ſtorben, es leben die vielen Herren Richter!

Wie griff aber mein Onkel die Ausfuͤh⸗ rung ſeines Planes an? Mit der groͤßten Sorgfalt. Tag und Nacht durfte ihm der Knabe nicht aus den Augen. Er ſpielte mit mir, lernte mit mir, ging, ritt und fuhr mit