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noch nachwirft, wenn er euch ſchon durch die niedrig⸗ ſten Gebote und juͤdiſches Ab- und Zulaufen bis auf's Mark gequaͤlt hat. Nein, meine Stimme kriegt er nicht, und wenn Mariens Herz ſelbſt für ihn ſpraͤche. — Wiederzukommen, und warum denn jetzt?— jetzt? — Muſſt' er warten bis ein tapferer Bruder kaͤme, deſſen Rache er fuͤrchten muß, um wie ein Schulknabe zu kommen und Abbitte zu thun?— Hal er iſt ſo feig', als er nichtswuͤrdig iſt!
Guilbert. Ihr redet wie ein Spanier und als wenn ihr die Spanier nicht kenntet. Wir ſchweben die⸗ ſen Augenblick in einer groͤßern Gefahr, als ihr Alle nicht ſeht.
Marie. Beſter Guilbert!
Guilbert. Ich ehre die unternehmende Seele un⸗ ſers Bruders, ich habe im Stillen ſeinem Heldenmuth zu⸗ geſehn, und wuͤnſche daß Alles gut ausſchlagen moͤge, wuͤnſche daß Marie ſich entſchließen koͤnnte, Clavigo
ihre Hand zu geben, denn—(laͤchelnd) ihr Herz hat er
doch.— Marie. Ihr ſeyd grauſam. Sophie. Hoͤr’ ihn, ich bitte dich, hoͤr' ihn! Guilbert. Dein Bruder hat ihm eine Erklaͤrung abgedrungen, die dich vor den Augen aller Welt recht⸗ fertigen ſoll, und die wird uns verderben.— Buenco. Wie? Marie. O Gott!


