Teil eines Werkes 
6. Band (1816)
Entstehung
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gen; bis ich mit Ihrer Aelteſten ein Wort geſprochen, bis dieſe ihr guͤtiges Vorwort bey meiner Geliebten eingelegt hat. So lange, mein Herr.

Beaumarchais. Ich gehe nach Aranjuez.

Clavigo. Gut denn, bis Sie wieder kommen, ſo lange bleibt die Erklaͤrung in Ihrem Portefeuille; hab' ich meine Vergebung nicht, ſo laſſen Sie Ihrer Nache vollen Lauf. Dieſer Vorſchlag iſt gerecht, anſtaͤndig, klug, und wenn Sie nicht wollen, ſo ſeys denn unter uns Beyden um Leben und Tod geſpielt. Und der das Opfer ſeiner Uebereilung wird, ſind immer Sie und Ihre arme Schweſter.

Beaumarchais. Es ſteht Ihnen an, die zu be⸗ dauern, die Sie ungluͤcklich gemacht haben.

Clavigo(ſich ſetzend). Sind Sie das zufrieden?

Beaumarchais. Gut denn, ich gebe nach! Aber keinen Augenblick laͤnger. Ich komme von Aranjuez, ich frage, ich hoͤre! Und hat man Ihnen nicht vergeben, wie ich denn hoffe, wie ich's wuͤnſche! Gleich auf, und mit dem Zettel in die Druckerey.

Clavigo(nimmt Papier). Wie verlangen Sie's?

Beaumarchais. Mein Herr! in Gegenwart Jh⸗ rer Bedienten.

Clavigo. Wozu das?

Beaumarchais. Befehlen Sie nur daß ſie in der anſtoßenden Gallerie gegenwaͤrtig ſind. Man ſoll nicht ſagen daß ich Sie gezwungen habe. 3