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gen keine unbedeutende Fremde geweſen ſeyn; ich wuͤrde die anſehnlichſten Vortheile von dieſer Verbindung gehofft haben. Sie erfuͤllen mich, mein Herr, mit der groͤße⸗ ſten Hochachtung fuͤr Sie; und indem Sie mir auf dieſe Weiſe mein Unrecht lebhaft empfinden machen, floͤßen Sie mir eine Begierde ein, eine Kraft Alles wieder gut zu machen. Ich werfe mich zu Ihren Fuͤßen! Helfen Sie! Helfen Sie, wenn's moͤglich iſt, meine Schuld austilgen und das Unglück endigen. Geben Sie mir Ihre Schweſter wieder, mein Herr, geben Sie mich Ihr! Wie gluͤcklich waͤr' ich, von Ihrer Hand eine Gattinn und die Vergebung aller meiner Fehler zu erhalten.
Beaumarchais. Es iſt zu ſpaͤt! Meine Schwe⸗ ſter liebt Sie nicht mehr, und ich verabſcheue Sie. Schrei⸗ ben Sie die verlangte Erklaͤrung, das iſt Alles was ich von Ihnen fordere, und uͤberlaſſen Sie mir die Sorg⸗ falt einer ausgeſuchten Rache.
Clavigo. Ihre Hartnaͤckigkeit iſt weder gerecht noch klug. Ich gebe Ihnen zu daß es hier nicht auf mich ankommt, ob ich eine ſo ſehr verſchlimmerte Sache wie⸗ der gut machen will.— Ob ich ſie gut machen kann? das haͤngt von dem Herzen Ihrer vortrefflichen Schwe⸗ ſter ab, ob ſie einen Elenden wieder anſehen mag, der nicht verdient das Tageslicht zu ſehen. Allein Ihre Pflicht iſt's, mein Herr, das zu prüfen und darnach ſich zu betragen, wenn Ihr Schritt nicht einer jugendlichen unbeſonnenen Hitze aͤhnlich ſehen ſoll. Wenn Donna


