Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

6

Ich frage ſie: wie heißt du?Kaͤthchen! O ſchoͤnes Kaͤthchen! du biſt gut.

Du haͤliſt vom Tode mich zuruͤck; Auf immer dank' ich dir mein Leben; Allein das heißt mir wenig geben, Nun ſey auch meines Lebens Gluͤck!

Und dann klagt' ich ihr meine Noth, Sie ſching die Augen lieblich nieder; Ich kuͤßte ſie und ſie mich wieder,

Und vor der Hand nichts mehr von Tod.

Gefunden. Ich ging im Walde So fuͤr mich hin, Und nichts zu ſuchen Das war mein Sinn.

Im Schatten ſah' ich Ein Bluͤmchen ſtehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Aeunglein ſchoͤn.

Ich wollt' es brechen;. Da ſagt' es fein: Soll ich zum Welken. Gebrochen ſeyn?

Ich grub's mit allen Den Wuͤrzlein aus, Zum Garten trug ich's, Am huͤbſchen Haus,