Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Das Parterre eines Theaters.

Nehmet das euch angenehmſte Theater an, aber ja keines, in das auch Frauen Zutritt haben; denn ein ſolches wird euch nicht zuſagen. Franz IJ. ſagte zwar:Ein Abend ohne Frauen gleicht einem Früh⸗ ling ohne Roſen! Aber in Wahrheit, dieſe Roſen ſind im Parterre eines Theaters ſehr übel ange⸗ bracht, und außerdem, wenn alle Frauen Blumen ſind, wie ich gerne glaube, ſo ſind es doch nicht immer die friſcheſten und lieblichſten, die, um das Schau⸗ ſpiel zu ſehen, im Parterre Platz nehmen.

Wir ſind alſo in einem Männer⸗Parterre.

Wir wollen es zu Anfang des Schauſpiels be⸗ trachten, ehe es noch ganz voll iſt.

Uebrigens haben wir Parterre, die es nie ſind, ſelbſt dann nicht, wenn das Spiel bereits begonnen hat; andere gibt es, die nur an den Tagen einer erſten Aufführung gut beſetzt ſind.

An dieſen Tagen ſind ſie, gleichſam als ob ſie ſich für ihre gewöhnliche Einſamkeit entſchädigen wollten, vollgeſtopft, wie ein Omnibus an einem Regentage; es ſitzen mehr Leute darin, als hineingehen, oder wenigſtens hineingehören.