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4. (Supplement-) Abtheilung, Johann Gotzkowsky oder Friedrich der Große und sein Kaufmann : historischer Roman : 3. Band (1858)
Entstehung
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geſuchten Stadt Leipzig ihr Retter in der Noth er⸗ ſcheinen.

Man ſah eine hohe, ſtolze Männergeſtalt das Vor⸗ zimmer des Königs durchſchreiten. Kraft und Energie ſpricht von ſeinem Angeſicht und ſeine Augen leuchten in edler Begeiſterung. Wovor die Höflinge und Schmeichler erzittern, das will Er vollführen, und was ſelbſt die tapfern Generale nicht wagen, Er wird und will es unternehmen.

Johann Gotzkowsky will es unternehmen, dem König Friedrich die Wahrheit zu künden, Johann Gotzkowsky ſcheut es nicht, eines Königs Zorn zu er⸗ regen, wenn es gilt, Unglücklichen zu helfen, Ver⸗ folgten beizuſtehen! Er hat eine edlere Miſſion zu vollbringen, als um das Lächeln eines Königs, als um die Gunſtbezeigungen der Großen zu buhlen, es iſt die Miſſion der Menſchlichkeit, die ihn getrieben, und ſein Entſchluß ſteht, wie immer, ohne Wanken feſt.

Mit tapferer Entſchloſſenheit berührte er jetzt die Thür, welche zu dem Zimmer des Königs führte. Er durfte unangemeldet eintreten, denn der König erwartete ihn, er hatte Gotzkowsky von Berlin hierher berufen, um ſich von ihm über die Fortſchritte der Berliner Induſtrie Bericht erſtatten zu laſſen, und der treue Patriot war gehorſam dem Rufe des Königs gefolgt und nach Leipzig gekommen; er hatte das Elend und den Jammer dieſer armen, zertretenen Stadt geſehen, und indem er jetzt durch das Vorzim⸗ mer ſchritt, ſagte er mit einem unmerklichen Lächeln

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