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könne, daß die verlangten Summen von der Stadt bezahlt worden ſeien.
Und damit war den unglücklichen Bewohnern Leipzigs das Urtheil geſprochen! Niemand wagte es jetzt mehr, dem Könige von dieſen Martern und Qualen zu berichten, denen die Geißeln der bekla⸗ genswerthen Stadt ausgeſetzt worden, Niemand hatte den Muth ihn um Mitleid anzuflehen für Die, deren einziges Verbrechen darin beſtand, daß ihre Reich⸗ thümer erſchöpft, ihre Kaſſen ausgeleert waren, und ſie die Mittel nicht mehr fanden, die ungeheuren Summen, welche man von ihnen forderte, zu be⸗ zahlen. 3 Während aber die Bevölkerung von Leipzig dieſen Jammer und dieſe harte Prüfungszeit beſtand, herrſchte eine ununterbrochene Ruhe und ein köſtlicher Frieden in dem Hauſe, welches der König von Preußen be⸗ wohnte. Man muſtcirte und las, und inmitten dieſer ſüßen Zerſtreuungen und dieſer behaglichen Stille entwarf Friedrich die Pläne zu ſeinen nächſten Feld⸗ zügen, zu neuen, großen Unternehmungen.
Er hatte ſich Faſch und Quanz aus Berlin kom⸗ men laſſen, um zu muſiciren, den Marquis d'Argens, um mit ihm zu philoſophiren, und— ſeine Hunde, um mit ihnen ſich zu amüſiren!— Der König, wel⸗ cher Menſchenkenner genug war, um die armen, ſchwankenden, irrenden und gebrechlichen Menſchen von ganzem Herzen zu verachten, der König war Hundekenner genug, um die treuen, gehorſamen, unter:


