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dringen der Soldaten in den entfernteren Theil des Saales zurückgezogen und ſah mit lebhafteſter Theil⸗ nahme der Scene zu, welche ſich vor ihm entwickelte. Ein Wort von ihm hätte die ganze Angelegenheit ſofort zu Ende bringen können, denn als unfreiwilliger Lauſcher hatte er Alles vernommen, was den Bom⸗ bardier betraf. Er kannte daher ganz genau den Verſteck, hinter welchem man denſelben verborgen hielt. Aber es kam ihm nicht in den Sinn, ein An⸗ geber und Verräther ſein zu wollen. Er war nur geſpannt auf den Ausgang dieſer Scene und feſt ent⸗ ſchloſſen, wenn die Gefahr ſich mehre, mit ſeiner Waffe dem Bedrängten zu Hülfe zu eilen, um ihn vor der Wuth der Oeſterreicher zu ſchützen!
Gotzkowsky ſtand noch immer ſchweigend da. Er ſann auf ein Mittel, den tapfern Vertheidiger Ber⸗ lins, deſſen Hierſein er, nach ſo überführenden Spu⸗ ren deſſelben, kaum noch leugnen konnte, zu retten und die drohende Gefahr von ſeinem Haupte abzu⸗ wenden..
Plötzlich ſchien es wie ein Blitz durch ſeine Seele zu fahren, ſein ganzes Antlitz klärte ſich auf, und ſein Auge wandte ſich mit einem ſeltſamen lusdruck zu dem Obriſt von Brenda hin.
Nun? fragte der Offizier. Wollt Ihr noch leugnen?
Nein, ich leugne es nicht länger! ſagte Gotzkowsky entſchloſſen. Ihr habt Recht, mein Herr, der Kano⸗ nier, der die Reihen Eurer Soldaten niederſchmet⸗ terte,— er iſt hier in meinem Hauſe!


