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tern. Jetzt mit einem Sprunge ſtand er am Boden, das Laub raſchelte unter ſeinen Füßen, und er blieb wieder ſtehen und horchte, ob Niemand ſich nähere. Sein Blick war ſcharf und glänzend wie eines Adlers Blick und ſchien das dunkle Laub durchdringen zu wollen. Plötzlich ſchoß es wie ein leuchtender Blitz durch ſein Angeſicht und ein freudiges Lächeln um⸗ ſpielte ſeine Lippen.
Er hatte das junge Mädchen geſehen, welches dort, in tiefe Gedanken verloren, auf der Bank ſaß. Er hatte ſie auch erkannt, das verrieth ſein leuchtendes Angeſicht!
Leiſe, behutſam ſchlich er näher, immer wieder ſtill ſtehend, und horchend. Jetzt ſtand er dicht hinter ihr an dem Baum. Wieder horchte er, aber Alles
war ſtill und geräuſchlos.
Nun nannte er leiſe ihren Namen, nun flüſterte er kaum hörbar: Eliſe! 3
Sie ſchreckte zuſammen, und blickte auf. Aber ſ ſah Niemand, und indem ſie wieder in ſich zuſammen ſank, ſeufzte ſie leiſe: ich täuſchte mich! Es war nur der Wind!
Aber jetzt flüſterte es wieder: Erſchrick nicht, Eliſe, keinen Laut, keinen Schrei!
Oh mein Gott, murmelte ſie leiſe, und ein Zittern durchflog ihre Glieder.
Jetzt fühlte ſie ſich glühend umfangen, jetzt brannte ein Kuß auf ihrer Stirn, und eine nur zu geliebte
Stimme flüſterte ihren Namen.


