Teil eines Werkes 
4. (Supplement-) Abtheilung, Johann Gotzkowsky oder Friedrich der Große und sein Kaufmann : historischer Roman : 1. Band (1858)
Entstehung
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zu ſein, welche ſich ihm aus der Wolke von Staub

entgegenſtreckt, um ihm zu helfen!

Eliſe hatte ihrem Vater mit tiefer Rührung zu⸗ gehört, und in der Tiefe ihres Herzens bat ſie in dieſem Moment ihrem Vater manchen ſtillen Vorwurf

und manchen Argwohn ab, den ihre Seele ſonſt gegen ihn empfunden.

Du haſt Wort gehalten, mein Vater! ſagte ſie. Du biſt der Wohlthäter der Armen! Aber ſage mir, wie haſt Du's nur angefangen, aus einem Bettler ein reicher Mann zu werden?

Gotzkowsky lachte. Wie ich das angefangen habe 25 ſagte er. Ich habe gearbeitet! Das iſt Alles!⸗Gekr⸗ 4 beitet von Sonnenaufgang bis ſpät in die Nacht hin⸗ ein, und durch die Arbeit allein bin ich geworden, was ich bin! Doch nein, Einen Freund hatte ich, der, außer Gott, mir oft beigeſtanden! Dieſer Freund war der König! Seine Theilnahme, ſein hülfreicher Rath ſtanden mir zur Seite. Er ſchützte mich vor mei⸗ nen böswilligen Feinden, die mir mein geringes Glück beneideten, er munterte mich auf zum kräftigen Vor⸗ wärtsſchreiten. Friedrichs Auge ruhte mit Wohl⸗ gefallen auf mir, und es freute ihn, meine Fabriken gedeihen und ſich vermehren zu ſehen! Des Königs

Zufriedenheit, das war lange Jahre hindurch der ein⸗ ige Sporn meines Strebens, und wenn er mich an⸗ haute mit lächelndem Wohlwollen, ſo war es mir, als wenn aus ſeinen großen blauen Augen ein Son⸗

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