Charakters, haben ſich mir im Fortgang meiner Arbeit nicht beſchränken und abſchwächen können, obwohl ich in den letzten Partieen meines Buches den verhängnißvollen Umſchlag zu entwickeln hatte, welcher die eigentliche Lebensfrucht Friedrichs des Großen zu nennen iſt, und welcher die friſche Hinge⸗
bungsfülle der Jugend und des männlichen Alters
zu einer der Welt entgegengekehrten und gänzlich negativen Härte verknöchert zeigt. Ich glaubte mich aber ſowohl in meinem Enthuſiasmus wie in meiner Kritik über die Perſönlichkeit Friedrichs des Großen von allen willkührlichen Auffaſſungen durch ein treues und vielſeitiges Studium aller Zeitquellen befreien zu müſſen und dieſe Bedin⸗ gung habe ich mir, wie man hoffentlich finden wird, in den Fortſetzungen meines Werkes in einer
noch ſtrengeren und ausgreifenderen Weiſe auf⸗
erlegt. Das Studium der Werke Friedrichs ſelbſt
ſtand mir dabei obenan und ich fügte mir aus


