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in ihre Mitte, und weiter geht's gen Bou⸗ logne hin!
„Entfaltet die Fahne! Der Adler des Kaiſers ſei unſer Panier!“ General Montholon befiehlt's, und Armand, der Fahnenträger, entrollt das hei⸗ lige Banner, und hoch über den Häuptern des klei⸗ nen Heeres weht und rauſcht ſie im Winde, die weiße Fahne mit dem kaiſerlichen Adler!
Jetzt, jetzt ſind die Thore Boulognes erreicht! Kein Widerſtand ſetzt ſich ihrem Einmarſch ent⸗ gegen. Man hält ſie für eine Abtheilung des Regiments 40, das in Calais ſteht. Niemand ſieht hin nach dem kleinen Trupp, der ſchweigend und ſtill die Straßen durchzieht, bis ſie zur großen Kaſerne, in der zwei Compagnien des 42. Regiments liegen, gelangt ſind. Die Pforten ſind geſchloſſen!„Wie, ſollte Aladenize, unſer Freund, uns verrathen haben? Aladenize, der für uns heimlich und bei Nacht ſein Regiment in Calais verließ, Aladenize, der uns um dieſe Stunde hier erwarten muß, der uns die Pforten dieſer Kaſerne öffnen, die Soldaten uns entgegenführen ſollte?— Nein, er täuſchte uns nicht, ſeht, die Thüren öff⸗ nen ſich, ſeht, dort ſtehen ſie in Reih' und Glied, die tapfern Soldaten, und vor ihrer Linie auf und ab geht der treue Lieutenant Aladenize.“
Prinz Louis mit ſeinem Heer von ſechzig Mann zieht ein in den Hof der Kaſerne. Was er ſeinen Begleitern auf dem Schiffe geſagt, wie⸗


