Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Nimm dieſe Villa und den Park als Geſchenk von mir an, ſchmeichelte ſie.

Nordheim's Stirn umwölkte ſich einen Moment, dann ſagte er:Sind wir nicht hieher gekommen, Aurelia, um in dieſer Einſamkeit die ganze Welt zu vergeſſen? Und Du bringſt doch dieſe Gedan⸗ ken der Welt und des Irdiſchen mit? Nein, Au⸗ relia, nicht wieder ſolche Gedanken! Rede mir nicht wieder von Geſchenken. Willſt Du mir aber et⸗ was geben, ſo laß es dies Lächeln ſein, das ſo entzückend iſt, und dieſen Blick, der mein ganzes Herz bezaubert!

Du willſt mein Geſchenk nicht? fragte ſie mit lieblichem Schmollen.

Nein, ich will es nicht, aber ich begehre ein größeres, Dich ſelbſt! ſagte Nordheim, und küßte ſie.

Sie traten in das Boudoir, in dem Aurelia, wenn ſie in der Villa war, zu wohnen pflegte, und ſie ſagte:o mein Geliebter, wie kann es denn ſein, daß wenige Tage unſer ganzes Innere gleichſam umgeſtalten und uns wie zu einem neuen Weſen ſchaffen können. Als ich zum letzten Male hier war, da fühlte ich mich verlaſſen und einſam, troſtlos und verzweiflungsvoll, und ich glaubte an dem trägen Klopfen meines Herzens mit Freuden zu fühlen, daß es bald ſtille ſtehen würde. Und nun? Iſt es mir doch, als lebe ich in einer neuen Welt, als ſeien es neue Räume, die mich umgeben,