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Kraft verleihen, den Tod des großen
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mehr, da habt Ihr meine Lebensgeſchichte! Sie liegt in dieſen Worten!— Vive TAawerenn rief mein Vater, als in der Schlacht von Marengo er von einer Kugel getroffen zu Boden ſank, und als man im Lazareth ihm den zerſchoſſenen Arm ablöſte, wiederholte er freudigen Muthes ſein: vive
Lempereur!— Als meine Mutter ſpäter dem
Invaliden einen Sohn gebar, da zerdrückte er eine Thräne im Auge und rief: es lebe der Kaiſer, und er lebe ſo lange, bis ich meinen Sohn als Krieger kann in des Kaiſers Armee ſenden! Vive P'empereur! Dies waren die erſten Worte, die mich mein Vater lehrte, es waren die letzten, die er ſelber ſprach, als ſchon der Tod ſeine Lippen gebleicht. Er ſtarb aus Gram über den Tod des Kaiſers. Und ich, ein zehnjähriger Knabe, ſtand an der Leiche meines Vaters, und vor meinen Ohren klangen fort und fort ſeine letzten Worte: vive P'empereur! Und ich weinte heiße Thränen, daß ich nun dies Wort nicht mehr von meines Vaters Lippen hören ſollte. Ich grub es aber tief in meine Seele ein, ich machte es zu meinem Gebet, zu meinem Lebensathem, zu dem Buche, aus dem ich lernen wollte die Geſchichte der Welt
und der Menſchen, zu dem Impuls meiner Liebe und meines Haſſes. Oft, ein kaum erwachſener
Jüngling, kniete ich am Fuß der Säule auf dem Platz Vendöme, und betete zu Gott, er mö—


