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„Und ich bedaure die Dame,“ erwiderte Nord⸗ heim lächelnd,„daß Sie nicht ſtatt meiner ihr Lebensretter waren, und, den Lohn dieſer Dank⸗ barkeit, auf die ich keine Anſprüché mache, ern⸗ ten können.“
5„Aber wer war jene unbekannte Schöne?“ fragte Armand, und der Offizier, der ſoeben ins Zimmer trat, wiederholte mit ungeduldiger Neu⸗ gierde dieſe Frage.
„Dies iſt mein Geheimniß,“ erwiderte Nord⸗ 3 heim, die Karte, die er vorher in ſeinen Buſen geſteckt, einen Augenblick hervorziehend und flüch⸗ tig betrachtend.„Hat mich einmal der Zufall
6 zum Ritter dieſer Dame ernannt, ſo will ich auch
die erſte Ritterpflicht, welche die Verſchwiegenheit iſt, getreulich üben.“
„Und wir, mein werther Chevalier sans peur et sans reproche, wollen Sie durch weiteres Bitten nicht wankend machen in Ihrem Pflicht⸗ gefühl,“ ſagte Armand lachend.„Wollen wir
lieber die Geſundheit der Dame trinken! Der
Abend bricht herein, und da das Schickſal uns Fünf einmal auf einander angewieſen zu haben ſcheint, ſo dächte ich, hielten wir uns auch an⸗ einander, und verplauderten den langen Abend miteinander.“ 8
Alle ſtimmten ein; man ließ ſich von der Wirthin eine Bowle Punſch bereiten, und bald
ſaßen die Fünf in traulichem Geſpräch um den
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