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„Doch, wir Weiber haben einmal das Recht, in
auf, und die Hand der Wirthin, die noch immer
um ſie beſchäftigt war, ergreifend, ſagte ſie mit
einem mathen Lächeln und mit etwas fremdem engliſchen Accent:„Habt Dank für Eure Güte, und verzeiht dieſe unfreiwillige Unruhe, die ich Euch verurſacht. Ich entſinne mich kaum deſſen, was geweſen; nur weiß ich, daß die Pferde plötz⸗ lich ſich ſcheuten, und wüthend dahinbrauſeten. Der Kutſcher ward vom Bock geſchleudert, ein Kind, das über die Straße lief, ward überge⸗ fahren; dann das Geſchrei der Menſchen, die dem Wagen nachliefen, die Pferde nicht zu halten
vermochten! Entſetzlich!— Dann verlor ich die Beſinnung, und weiß nicht, was weitek mit mir geſchehen!“
„Der Wagen brauſte hier vorüber,“ ſagte die Wirthin,„und da ſtürzte Herr Nordheim dort hinaus, fiel den Pferden in die Zügel, und rettete Sie dadurch.“
„Herr Nordheim!“ ſagte die Dame, und rich⸗ tete ihre großen dunklen Augen auf die Männer, deren Gegenwart ſie jetzt erſt bemerkte.
Nordheim trat näher, und der Dame Hand an ſeine Lippen drückend, ſagte er:„Ich habe Ihrem Unfall das Glück zu danken, Sie aus venſelben befreien zu können!“
„Und mich in recht weibiſcher Schwäche ohn⸗ mächtig zu finden!“ ſagte die Dame lächelnd.


