Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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XVIII.

Noch ganz verloren in ſüße Erinnerungen an die köſtlichen Stunden, die ſie heute mit Victor verlebt, an den geliebten Bruder, den ſie heute gewonnen, ſaß Eva in ihrem Zimmer, als Ralph und Mutter Anna herein⸗ traten, und Eva aus ihren ſeligen Träumen aufſchreck⸗ ten. Als ſie ihre Mutter ſo wohlgeputzt und vergnüg⸗

ten Angeſichtes erblickte, da erinnerte, ſich Eva erſt, daß

ſie geſtern verſprochen, heute mit den Ihrigen einem Volksfeſte in Pankow beizuwohnen, und dieſer Gedanke erfüllte ſie jetzt mit Schrecken und Grauſen.

Nun, ſagte Mutter Anna fröhlich, biſt Du bereit, meine Tochter? Die Droſchke ſteht ſchon vor der Thür, und ich denke, wir wollen ſie nicht warten laſſen.

Ach, ſagte Eva unmuthig, ich dächte doch, wir lie⸗

ßen dieſe abentheuerliche Fahrt. Ich habe auch gar nicht

geglaubt, daß es geſtern Euer Ernſt war mit dieſer Parthie!