Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 3. Band (1860)
Entstehung
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ſteigen, als Bonners, ihm das Piſtol entgegen⸗ ſtreckend, rief:Ihr ſeid des Todes, wenn Ihr es wagt, hier einzudringen!

Der Kopf des Andern zog ſich ſofort zurück; ſie waren wieder allein. 3

Jetzt, meine Lilly, jetzt müſſen wir handeln! Er öffnete vorſichtig die Thür zu dem andern Ge⸗ mach und leuchtete hinein. Niemand war hier. Mit vorgeſtrecktem Piſtol ging er hinein und nahm aus dem Schranke eine Strickleiter, die er dort

ſeit lange aufbewahrte. Mit dieſer kehrte er zu

Lilly zurück, die Thür wieder verſchließend.

Dieſe muß uns zur Rettung führen! Kön⸗ nen wir nur den bereit ſtehenden Wagen erreichen, dann ſind wir geborgen!

Während er ſich damit beſchäftigte, die Strick⸗ leiter in Ordnung zu bringen und ſie an einem der Fenſter zu befeſtigen, beſprachen ſich draußen die beiden Poliziſten, auf welche Weiſe ſie zur Ge⸗ fangennehmung Bonners gelangen könnten. Sie waren nicht darauf vorbereitet geweſen, einen ſol⸗ chen energiſchen Widerſtand zu finden und Bon⸗ ners ihrem Angriffe gewaffnet zu ſehen.

Wir Beide allein ſind nicht hinreichend, das Haus zu bewachen! ſagte der Eine von ihnen. Während wir hier die Thür bewachen, kann er Gott weiß, wie? durch irgend eine geheime Treppe entſchlüpfen und in der dunkeln Nacht aus dem Hauſe entwiſchen. Die beiden Diener hier

Bonners. III. 12 3