ſaß, und mit herzlichem Bedauern über Santöme's vergebliche Beſuche ihn um eine geheime Unter⸗ redung bat..
Santoͤme winkte ihn in das anſtoßende Ge⸗ mach, und nachdem er die Thür ſorgfältig hinter ſich zugemacht, ſagte der Polizei⸗Beamte:„Ich freue mich, Ihnen endlich einige beſtimmte Nach⸗ richten über den, welchen Sie ſo lange geſucht, er⸗ theilen zu können.“
Santöme erbleichte.„Es war gerade in dieſer Angelegenheit, daß ich Sie in Ihrer Wohnung ſuchte, wo ich Sie leider verfehlte!“ ſagte er raſch. „Ich bin entſchloſſen, die ganze Klage fallen zu laſſen und einer Rache zu entſagen, die zu erlan⸗ gen unmöglich ſcheint, da ich, nach erhaltenen neuen Nachrichten, wirklich annehmen muß, daß dieſer Blackwell todt iſt.“
„Sie irren!“ ſagte der Poliziſt lächelnd;„ich kann Ihnen vielmehr nicht allein die beſtimmte Verſicherung geben, daß er noch lebt, ſondern daß er ſogar hier in Paris ſich aufhält und eine glänzende Rolle ſpielt.“
„Und wie kamen Sie zu dieſen Nachrichten?“
„Das iſt eigentlich ein Geheimniß, das ich Ihnen, da Sie in der Sache betheiligt ſind, mit⸗
theile, indem ich dabei auf Ihre Verſchwiegenheit
rechne. Indem wir nämlich einem anderen ſchwe⸗
ren Verbrechen nachſpürten, kamen wir zugleich
dem von Ihnen geſuchten Blackwell auf die Spur. 11*


