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oder Theilnahmloſigkeit, welche er ſeit Stunden an⸗ genommen hatte.
Die Menſchen, welche vorübergingen, grüßten ihn zum Oeftern, namentlich thaten es die Armen, denen er gut bekannt ſein mußte. Er war ein Mann von vielleicht vierzig Jahren, aber er mußte ſehr krank geweſen ſein, denn er ſah viel älter aus. Sein Geſicht war gelb und hager, ſein Auge matt und langſam, ſein großer Körper gebeugt und zu⸗ ſammengezogen; dennoch aber lag ein Ausdruck von Schönheit und Stärke in ſeiner breiten hohen Stirn und ſein halb ergrautes Haar, daß in ungemeiner Fülle bis auf den Nacken niederfiel, machte ſeinen Anblick noch fremdartiger und auffallend.
Nach einigen Minuten hob der Mann plötllich den Kopf empor und wandte ihn lebhaft dem Wege zu, der von der Hafenbrücke herauf führte. Einige Träger und Diener mit Koffern und Nachtſäcken zogen lärmend daher, ihnen folgten ein Herr und eine Dame, die in einer fremden Sprache ſich unter⸗ hielten. Der Herr war klein und breitſchultrig, be⸗ packt mit einer Reiſekaſſette, einem großen Regen⸗ ſchirm, dem Shawl ſeiner Dame und einigen mäch⸗ tigen Reiſehandbüchern und Mappen; die Dame ging mit leichten Schritten an ſeiner Seite. Ein


