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ſchüttelnd, aushalten kann ich es nicht mehr hier im Lande. Wenn es Zeit iſt, ruft mich. Wenn die Gleichgültigkeit, die deutſche Geduld, die knechtiſche deutſche Demuth aus den Herzen gewichen ſind, wenn der deutſche Name nicht mehr geſchändet wird, und das deutſche Volk nicht mehr das Hohngelächter der Völker erregt, wenn Ihr den frazzenhaft eitlen und übermüthigen Dänen endlich zeigen wollt, daß Ihr Männer ſeid, die den Tod weniger fürchten, als Schande und Schmach, dann werde ich bei Euch ſein. Es könnte aber ſein, ſetzte er leiſe hinzu, in⸗ dem er die Hand auf ſeine Bruſt legte, daß, wenn dieſe Zeit da iſt, ich tief im Grabe ruhe. Dann, Freunde, beſchwört meinen Schatten aus ſeiner Gruft; dann ſagt und erzählt es allem Volk, daß es einſt einen Mann gegeben hat, Jens Lornſen ge⸗ heißen, der zuerſt ein Märtyrer war für ſeine heili⸗ gen Rechte. Schreibt meinen Namen auf Eure Fah⸗ nen und tragt ihn voran, wenn es gilt für Deutſch⸗ lands und Euer Recht zu ſtreiten. Ein deutſcher Mann war ich und bin ich; für meines Volkes uralt deutſches Recht habe ich geſtritten; kein Däne und
kein Knecht will ich ſein! Darauf laßt uns lebe
und ſterben. Es war ein banger Abſchied, den Lornſen nahm,
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