Wenigſtens werde ich danach ſtreben, mein Glück feſtzuhalten, gab Jens zur Antwort, indem er Lina lächelnd anblickte.
Der Prinz folgte dem Blick und ſein Geſicht nahm einen eigenthümlichen, ſpöttelnden und doch gutmüthigen Ausdruck an.— Das Glück feſthalten! ſagte er lachend, ja das iſt die Aufgabe des Men⸗
ſchenlebens. Verſuchen Sie es, Herr Lornſen, es iſt
des Verſuches werth, und da das Glück mit dem Muthigen iſt, an Muth und Kühnheit es Ihnen aber nicht Eit ſaläs ſich erwarten, daß Sie nicht vergebens wagen.
Der Staatsrath kam vom Tiſche der Prinzeſſin zurück, Lina hatte ſich dorthin begeben. Nun, Baron Hammerſteen, rief ihm der Prinz entgegen, Sie ma⸗ chen ſich zum ſeltenen Gaſte und folgen nur direkten Einladungen. Aber man hat mir geſagt, daß andere wichtige Dinge Sie beſchäftigen.
Ich wüßte in der That keine ſolche Entſchuldi⸗ gung für Ew. Königl. Hoheit ſchmeichelhafte Er⸗ innerung anzuführen, erwiderte Hammerſteen.
Ich dächte, fuhr Prinz Chriſtian fort, indem er
ſich zu dem Staatsrath beugte, es hätte mir Jemand 8 Ohr geflüſtert, daß der Geheime Konferenz⸗ und Staatsrath Baron Hammerſteen in tiefſinnigen Unter⸗


