Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

27ʃ

hielt, etwas zur Verbeſſerung des Weges zu thun. Jens trug den Mantel der Dame ſammt ihrer Kappe von ſchwarzem Wachstaffet über den Arm und ſtimmte in ihre Fröhlichkeit ein, während ſeine Augen Segel und Tauwerk der Schlupp muſterten und nichts ſeiner Aufmerkſamkeit zu entgehen ſchien.

Bringt die Jolle heran, rief er den beiden Män⸗ nern zu, die, als ſie ihn erblicken und ſeinen Befehl hörten, ſogleich in das kleine Boot ſprangen. Plötz⸗ lich aber fühlte er ſich am Arm ergriffen und ſah, daß es Anderſen Simens war.

Guten Morgen und Lebewohl zu gleicher Zeit, mein wackerer Freund, ſprach er. Ich war gewiß Dich hier zu findea.

Er redete in friſiſcher Sprache, die keine Unter⸗ ſchiede der dritten Perſon kennt. Jens Uve, erwiderte derte der Freund, ſeine Hand feſt haltend, Du ſollſt uns heut nicht verlaſſen. Siehſt Du dort unten die ſchwarzen Hände des Himmels und vor Dir die wihe Köpfe in der See?

ch ſehe Alles, rief Jens unbeſorgt lachend; ich ſehr was vorgeht über mir und neben mir, aber ich weiß auch, was ich unter mir habe.

Ein wackres Schiffchen, dicht und drall, Hanf und Leinen in der beſten Ordnung, Ballaſt unten