Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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bald brach Sonnenſchein zwiſchen ihren Spalten hervor, bald wieder verſchwand er unter den dunklen Maſſen.

Die Fluth drang mit Macht durch den ſchmalen Meeresarm, der die Inſel von der Düne trennt und wälzte mächtige Wogen herein, die donnernd ihren Schwall an das Felſenufer ſchickten und am Pfahl⸗ werk aufſtäubten. Eine Menge müßiger Fiſcher und Lootſen ſtanden dort in der gewöhnlichen Träg⸗ heit beiſammen, die dem Seevolk eigenthümlich iſt ſo lange es zum Handanlegen weder Gelegenheit noch Gewinn ſieht. Alte und junge Leute aus kurzen Pfeifen rauchend, die Reſte eines Dinges auf den Köpfen, das eingedrückt, verbogen, ohne Krempen und zerriſſen, von ihnen Hut genannt wurde, in ungeheu⸗ ren Waſſerſtiefeln und grauen weiten Zwillichhoſen, plauderten gemeinſam, indem ſie die Arbeiten auf der Schlupp und den Himmel betrachteten.

Dann und wann kam mehr Leben in dieſe Ge⸗ ſellen, wenn unter dem dumpfen Rollen der Bran⸗ dung eine der höchſten Wogen weiter über die Pfäh⸗ lung flog und die neugierigſten mit einem Sprüh⸗ regen ſchwerer Tropfen zurückſcheuchte. Ein allge⸗ meines Gelächter begleitete ihre Flucht, die ſo eilig war, als ſei die Durchnäſſung ihnen ſo unangenehm, wie den ehrſamen Spießbürgern des Binnenlandes.