Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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wollen, zu dem ſie doch ſeit vier Jahrhunderten bei⸗ nahe gehören und ſich wohl dabei befinden.

Gott weiß es, wie wohl wir uns beſinden, ver⸗

ſetzte Jens. Wir wollen nicht ſtreiten über Dinge, die wir nicht entſcheiden können, rief der alte Herr, aber mit Eurer Deutſchthümelei und Eurem Geſchrei nach dem deutſchen Vaterlande iſt es nichts. Was hättet Ihr denn davon, wenn Ihr den buntſcheckigen Haufen vermehrtet? Iſt es denn ſo erfreulich, ein Deutſcher zu ſein?

Als Deutſcher, ſagte Lornſen ruhig, fühle ich mich als Mitglied eines großen Volkes. Ich bin durch Geburt, Sprache und Sitten, durch Denken und Em⸗ pfinden daran und an ſein Schickſal gekettet. Sein Leid iſt mein Leid, ſeine Vergangenheit iſt meine Ver⸗ gangenheit, ſeine Zukunft iſt meine Zukunft. Alles was in Deutſchland geſchieht, geht uns an, was aus Daänemark kommt, geht fremd an uns hin, denn es 2 kommt von Fremden, die unſere Herren geworden

ſind, die uns nicht lieben und die wir nicht lieben

können. Wir ſind die Heloten, die Waſſer und Holz

in die Küchen tragen, damit am Sunde die Brat⸗

ſpieße ſich drehen, fuhr er fort. Ich weiß, daß

Jahrhunderte uns zu dem gemacht haben, was