Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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ungeheure Waarenvorräthe aller Art auf, die einge⸗ ſchmuggelt wurden, trotz aller Wachſamkeit der Fran⸗ zoſen. Das war die goldene Zeit für dieſe Fi⸗ ſcher, über welche die ſieben fetten Kühe des Königs Pharaonis kamen, nach denen denn freilich die ma⸗ geren gekommen ſind. Es geht den Leuten jetzt ſchlecht, denn ſie ſollen Fiſche fangen und arbeiten, das ſchmeckt ihnen nicht. Die Hamburger haben das Fahrwaſſer verbeſſert, ihre Feuerſchiffe weit hinaus⸗ gelegt, Seebacken ausgeworfen, genaue Karten zeich⸗ nen laſſen; ſo werden die Schiffbrüche immer ſelte⸗

ner, und Lootſen von Helgoland nimmt kaum ein

Schiffer noch, zumal die kühnen Seeleute von Blan⸗

keneſe und Glückſtadt ihnen den Rang ablaufen.

Die Schiffe halten ſich möglichſt entfernt von der gefährlichen Inſel, ſie kennen die unverſchämten Prel⸗ lereien ihrer Bewohner zu gut, die nichts im Sinne haben, als Strandgut erobern und lächerliche For⸗ derungen machen. Aber es geſchieht ihnen Recht. An die alten Zeiten denken ſie nicht mehr; von Treue und Anhänglichkeit wiſſen ſie nichts. Sie dan⸗ ken Gott, daß ſie Engländer geworden ſind und aus der alten Tyrannei erlöſt wurden. Das gab mir Einer zur Antwort, der hier zum Rathe gehört und den ich geſtern über die Verhältniſſe befragte.