Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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Sie ſah ihn freundlich lächelnd an. Ein Frieſe von der Inſel Silt, der Sohn eines berühmten Ka⸗ pitäns, muß Vertrauen erwecken, erwiderte ſie.

So will ich Ihnen einen Vorſchlag machen, fuhr er fort. Wenn Ihr Kutter aus Huſum nicht kommt, und ich vermuthe es faſt, denn es hat ziem⸗ lich ſtark aus Südweſt geweht, dann biete ich Ih⸗

nen mein eigenes kleines Fahrzeug an. Wenn es mir

möglich ſcheint, morgen See zu halten, führe ich Sie nach Huſum hinüber; was ein Mann dafür thun kann, ſoll gewiß geſchehen.

Ich glaube, daß ich in meines Vaters Namen Ihr Anerbieten annehmen kann, ſagte das Fräulein, und indem ſie ſich zu dem Baron wandte, fügte ſie hinzu: Wenn wir nicht denken müſſen, daß die Laſt welche Sie ſich aufbürden, uns zu große Verpflich⸗ tungen auflegt.

Es iſt in der That ein Dienſt, den ich nicht ver⸗

gelten, alſo nicht annehmen kann, rief der alte Herr⸗

ſichtlich erfreut und mit der Abſicht, ihn anzunehmen in allen ſeinen Mienen.

Jens ließ ſich dadurch nicht irre machen. Ich hoffe, ſagte er, daß, wenn wir um ſechs Uhr abfah⸗ ren können, wir um zwei oder drei Uhr Nachmittag in Huſum ſind. Der Umweg iſt für mich gering;