Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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einen Agenten von der Börſe nöthig zu haben, lachte Jakob Wolf, indem er ein pfiffiges Geſicht machte.

Glauben Sie nicht, daß mein Sohn auf ſolchen Wegen iſt, ſagte Herr von Feldheim.Er hat ſehr geringe Be⸗ dürfniſſe, ich möchte ſagen: er iſt zu ſehr ein Feind von unnützen Geldausgaben und zu ſtreng gegen ſich ſelbſt.

Es kann kommen mit Einem Male, und ehe man es denkt, wandte Jakob Wolf ein.

Davon iſt nichts zu beſorgen, erwiderte der alte Herr,auch iſt dieſe Summe zu groß, um etwa für leicht⸗ ſinnige Vergnügungen verwandt zu werden.

Man kann große Summen los werden im Spiel oder bei jungen Damen! rief der hartnäckige Wolf.

Mein Sohn ſpielt nicht, ſagte Herr von Feldheim nachdrücklich, und was ſeine Neigung für junge Damen betrifft, ein Lächeln lief durch ſein hohles Geſicht, ſo glaube ich nicht, daß er zwölftauſend Thaler daran verſchwendet.

Jakob Wolf warf den ſchwarzen Haarbuſch zurück. Zwölftauſend Thaler! rief er.Gottes Wunder!

So viel wird es ſein, verſetzte Herr von Feldheim, wenn er Alles zuſammengehalten hat.

Baares Geld?

Meiſtentheils Bankſcheine.

Es iſt wunderbar! Bei Gott, es iſt wunderbar!