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ſchweigen über meinen Beſuch und über dieſes Geld gegen Jedermann.“
„Auf mein Wort, Madame! Es ſoll Keiner etwas erfahren.“ 4
„Dann nochmals Dank und— leben Sie wohl.“
„Noch einen Augenblick,“ ſagte der Agent.„Ich ſchreibe Ihnen einen Empfangſchein.“
„Ich bedarf deſſen nicht.“
„Aber ich kann ſterben, kann in Unglück gerathen.“
„Ihr Schein würde mir zu nichts helfen. Kein Wort mehr davon!“ rief ſie in ihrem gebieteriſchen Tone, indem ſie nach der Thür ging.„Wenn es Zeit iſt, werden Sie von mir hören.“
Raſch ſchob ſie den Riegel zurück und trat hinaus. Herr Jakob Wolf war dicht bei ihr, aber er machte keine weitere Einwendung; denn während die Dame die Stufen hinabeilte und verſchwand, glitt ſie dicht an einem Herrn vorüber, der, ſchon an der Thür des Geſchäftszimmers ſtehend, ihr nachblickte und dann gegen den Agenten ge⸗ kehrt, unhörbar lachend, den Zeigefinger ſchüttelte.
Herr Jakob Wolf zog ſich zurück, und der junge Herr folgte ihm nach; als er jedoch die Thür zugeſchlagen hatte, brach er in ein luſtiges Gelächter aus.„Bravo, tugend⸗ hafter Wolf!“ rief er,„bravo, liebenswürdiger Schmetter⸗ ling! Aber Sie haben Geſchmack, Wolf, mehr, als ich Ihnen zugetraut hätte.“


