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oben über uns ſein Freund, der Finanzrath Leiſegang, ſo ginge es noch an; aber er hat keinen Bankier zum Vater, ſondern blos einen alten Tabakshändler.“
„Sie ſind ja ein Rentier,“ fiel Madame Peter⸗ mann ein.
„Ja ſo, richtig!“ rief Herr Frohlieb,„das bin ich, aber wie bin ich's geworden? Hätte der Junge, der Wil⸗ helm, nicht partout ein Buchhändler werden wollen, ſtatt ſeinem alten Vater beizuſtehen und nach zu folgen, ſo wäre es mir niemals eingefallen, Rentier zu ſpielen, und wenn ich nicht immer noch ſo unter der Hand ein bischen handeln thäte, könnt' ich's Rentiergeſchäft nicht eine Woche lang aushalten. Bging aber nicht anders,“ ſeufzte er weh⸗ muthsvoll,* der Junge wollte durchaus nichts vom Tabak wiſſen.
„Sie hätten ihn ſtudiren laſſen ſollen, 5 ſeste Madame Petermann.
„Wollte er denn?“ ſchrie Herr Frohlieb.„Meinen Wil⸗ helm? Ich? Warum denn nicht! Aber er wollte nicht, liebſte, ſchönſte Frau, und am Ende, allerdings, war es mir auch einerlei, denn bei Lichte betrachtet, ließen ſich ſeine Grundſätze, richtig genommen, durchaus nicht ver⸗ achten. Es giebt genug Beamte, Vater, ſagte er, warum ſoll alle Bildung ſich dahin wenden, warum nicht ins prak⸗ tiſche Leben, in die Geſchäftswelt? Dieſer praktiſche Blick


