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bin nur in Sorgen, daß meine Wünſche vergebens ſein werden.“
„Ja ſo!“ rief Herr Niedlich,„Sie haben mir noch nicht erklärt, weshalb das Freudenleben ein Ende nehmen kann.“
„Sie ſind ein Mann von Verſtand,“ ſagte der Regierungsrath,„das weiß ich.“
„Was das anbelangt,“ ſiel Herr Niedlich lächelnd ein,„ſo beſitze ich wenigſtens einige Bil⸗ dung; Weltbildung, Herr von Wolters, die muß man haben.“
„Nun denn,“ fuhr Wolters fort,„wie können Sie
wohl glauben, und wie kann der Präſident glauben,
daß das eine glückliche Ehe werden kann? Mein Vetter iſt die proſaiſche Nüchternheit ſelbſt. Sie haben ſchon die Bemerkung gemacht, daß er ſeit Jahren bei einem alten Blechſchmied wohnt, ſich bei ihm zu Gaſte ladet, am liebſten Waſſer trinkt, und trotz ſeines großen Vermögens ſo einfach lebt, wie ein Menſch, der ſein Brod verdienen muß.“
„Es iſt wahr!“ ſagte Herr Niedlich,„es iſt ſehr wohl zu bedenken. Es macht mich ordentlich bange,“ fügte er hinzu und bemühte ſich, eine Theilnahme zu heucheln, die er nicht empfand.


