Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Perſönliches Wohlwollen, Freundſchaft! lachte Herr Niedlich.Gott bewahre! Für ſolchen Schwin⸗ del iſt er zu klug. Laſſen Sie den Herrn Aſſeſſor heute kommen und ein ſimpler Herr Aſſeſſor ſein, der von dem Herrn Schwiegervater eine Zulage ha⸗ ben will, um zu heirathen, Sie ſollen ſehen, wie er abgefertigt wird. Aber Herr von Trifels iſt reich, und bei einem Herrn, der ſtets ſo luſtig und fröhlich iſt, wird das Freudenleben auch nie aufhören.

Was das anbelangt, mein lieber Niedlich, er⸗ wiederte Wolters, an ſeinem Glaſe nippend,ſo könnte es doch einmal aufhören.

Wie ſo, aufhören? fragte der Agent, und indem er lauernd den Kopf vorſtreckte, flüſterte er: Iſt es nicht ſo ganz richtig mit dem Reichthum?

Damit iſt es ganz richtig, ſagte Wolters. Sie können denken, daß ich es wiſſen muß, da Tri⸗ fels mir ſo nahe verwandt iſt, daß, wenn er etwa nicht heirathete, oder ohne Erben ſtürbe, ſein Vermö⸗ gen mir zufallen müßte.

Ihnen? rief Herr Niedlich erſtaunt,das iſt ja recht ſchade! Bitte tauſend Mal um Pardon! fuhr er fort,ich will keinem Menſchen etwas Böſes wünſchen, aber Sapperment! wenn es mir ſo 13*