Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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bezahlen, kommt aber nicht die geringſte Luft bis auf die Haut.

Alſo luftdicht und unantaſtbar, der gehörnte Niedlich, ſagte Wolters.Wie ſieht es aber von innen aus? Haben Sie da auch keine Erwärmung nöthig? Da man uns beide vom Feſte ausgeſchloſ⸗ ſen hat, ſo mache ich Ihnen den Vorſchlag, wir geben uns ſelbſt ein Feſt, das heißt, ich gebe mir die Ehre, Sie einzuladen, mit mir zu ſpeiſen und mir das Vergnügen Ihrer Unterhaltung zu gewähren.

Herr Niedlich war nicht der Mann, eine ſolche Einladung leichtſinnig auszuſchlagen; gern ließ er daher den Vorſatz, welchen er ſo eben im Geheimen gefaßt hatte, fallen, und nach einigen Weigerungen, die das Verhältniß der Einladung umkehren ſollten, nahm er dieſe an und begleitete den Herrn von Wolters zu einem der erſten Reſtaurants. Herr von

Wolters ſchien bei demſelben ſehr bekannt zu ſeinz

er nahm eines der kleinen eleganten Cabinette in Beſitz, beſtellte Auſtern, ließ Champagner in Eis ſtel⸗ len, vor der Hand Rheinwein bringen, und indem er, auf dem rothſammtnen Polſter halb ausgeſtreckt, die Speiſekarte ſtudirte, hielt er Herrn Niedlich eine gaſtronomiſche Vorleſung über die Vorzüge gewiſſer