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„Laſſen Sie meine Jacke los, Heinrich Niedlich, oder ſie reißt in Stücke,“ ſagte er.„Was haben Sie wieder vor? Was wollen Sie von mir und uns allen?“
„Nicht eher laſſe ich los, als bis Sie Ja ge⸗ ſagt haben,“ rief der junge Herr,„und wenn es mein Leben koſten ſollte!“
„Ich kann doch nicht zu einem Dinge Ja ſagen, das ich nicht kenne,“ wandte der Meiſter dagegen ein. „Laſſen Sie jetzt los, Heinrich.“
„Aber vorſichtiger Papa,“ lachte Herr Niedlich, „Sie ſollen ja keinen Wechſel unterſchreiben, Sie ſollen mich auch nicht zum Erben einſetzen, ich will auch kein Geſchenk von Ihnen erpreſſen, ich will nur etwas von Ihnen leihen, mit Ihrer Bewilligung auf einige Stunden leihen, und gebe Ihnen mein feierliches Ehrenwort, daß Sie es unverſehrt und wohlerhalten aus meiner Hand zurück empfangen.“
„Wenn's weiter nichts iſt,“ ſagte der alte Mann zufriedengeſtellt.„Was ich leihen kann, ſollen Sie haben.“
„Gut,“ antwortete Herr Niedlich, in des Mei⸗ ſters Hand einſchlagend,„es haben es Alle hier ge⸗ hört. Ich wünſche auf vier, höchſtens auf ſechs Stun⸗ den Fräulein Marie zu leihen.— Halt da! es hilft


