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Das iſt ſeltſam, rief der Landrichter, eine dicke Dampfwolke ausblaſend, aber der beſte Beweis, daß alle Verſuche, dieſen ver⸗ thierten Stamm zu nützlichen Menſchen zu machen, nicht viel fruchten.
Sagt, gar nichts hat es gefruchtet und wird nie fruchten! erwiderte Hvaland, aber es gibt Thoren, und darunter iſt einer—
Hier hielt er plötzlich inne, denn draußen ließ ſich eine tiefe fragende Stimme hören, und aufſtehend rief er mit unmuthiger Geberde, aber im gedämpften Tone: Wer, bei Kreuz und Nebel! führt ihn jetzt in mein Haus! Ich wollte, er wäre bei) allen Hexen von Salten, aber nicht hier.
Wer iſt es denn? fragte Stureſon.
Wer? murmelte der Kaufmann, die Fauſt ballend, doch als die Thür eben aufging, glättete ſich ſein Geſicht. Probſt Stock⸗ fleth! rief er die Hand ausſtreckend, indem er dem neuen Gaſte entgegenging; Glück für Euch und Glück für Alle! Eine unver⸗ hoffte Freude Herr, Euch jetzt zu ſehen.
Gottes Segen ins Haus, Chriſtie Hvaland, erwiederte der ernſte Pilger, der kein anderer war, als der berühmte Miſſionär der Lappen, früher Capitain in däniſchen Dienſten, und als ſol⸗ cher ein tapferer Offizier. Von religiöſer Schwärmerei beſeelt, warf er den Degen fort, um Prieſter zu werden, ſtudirte, ward Paſtor in den Finnmarken und gab ſeit Jahren auch dieſe Stelle auf, um nun als wandernder Miſſionair die wilden Einöden und Küſtenſtriche lehrend und bekehrend zu durchziehen.
Damals war dieſer merkwürdige Mann wohl fünfzig Jahre alt, aber von ungeſchwächter Rüſtigkeit. Sein dunkelbraunes
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