Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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zur Burg, keinem andern laſſ' ich die Ehr'! Und die Pferde, mit Baͤndern geſchmuͤckt, von ſeinen Leuten vorgefuͤhrt, wurden jetzt von ihm geleitet und regiert.

Ich ſah wohl ein, wie die Graͤſin dieß alles veranſtaltet, und zu meinem feſtlichen Empfange dieſe Zeichen der Erinnerung hier zuſammen gereiht hatte, noch einmal mir die Stufen zu zeigen, durch die ich ſo weit hin⸗ auf geſtiegen war. Noch feſtlicher ward es, da wir ihr Gebiet ſelbſt betraten, denn es ſtieg an der Grenze ein großer Ehrenbogen auf, an welchem der Name meiner Geliebten mit dem meinigen ſich verſchlang. Dabei ſtand ein Chor bluͤhender Landmaͤdchen, ſchoͤn, wie Braͤute geſchmuͤckt, und auf einmal, da eine zarte Jungfrau im feſtlichen Schmuck herantrat, mir einen Ehrenkranz zu reichen, glaubte ich Roſa wieder vor mir zu ſehen mit ſchalkhaft⸗freundlichem Geſicht. Ich wur⸗ de aber bald inne, wie weit jene Zeit hinter mir lag, denn es war Roſa's aufbluͤhende Tochter, uͤber deren Anblick beſonders mein Oheim die groͤßte Freude empfand. Gleich